Sozialministerin Ursula von der Leyen würdigt Arbeit der "Lobby für Kinder"
ROSENGARTEN. Sozialministerin Ursula von der Leyen hat den Deutschen Kinderschutzbund aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens als wichtigen Ratgeber und kritischen Begleiter der Politik gewürdigt und den Mitgliedern für ihre Arbeit zum Wohle der Kinder gedankt. Zu Recht könne sich der Kinderschutzbund mit mehr als 50.000 Mitgliedern, 16 Landesverbänden und 420 Ortverbänden als größte "Lobby für Kinder" in Deutschland bezeichnen.
"Ich bewundere das Engagement des Deutschen Kinderschutz-bundes bereits seit vielen Jahren und bin immer wieder beeindruckt vom großen Einsatz seiner Mitglieder. Ihre Arbeit trägt ganz entscheidend dazu bei, unser Land kinderfreundlicher zu machen", betonte die Ministerin in einem Grußwort an den Landesverband Niedersachsen des Deutschen Kinderschutzbundes, der am (heutigen) Samstag in Rosengarten (Landkreis Harburg) seine Jahreshauptversammlung veranstaltet.
Kinder seien heute vielen Herausforderungen und Gefahren ausgesetzt. Ganz wesentlich sei es deshalb, dass Kinder in einer Umgebung aufwachsen, in der sie sich ernst genommen und angenommen fühlten, in der sie Liebe und Zuneigung erfahren. Familien müssten bei ihrer schwierigen Aufgabe der Erziehung Hilfe und Zuspruch erfahren und dürften bei Überforderung nicht alleine gelassen werden. Es gehe darum, Kinder zu stärken, ihre Persönlichkeit zu festigen, indem sie Selbstbewusstsein entwickeln, um Gefahren und Bedrohungen besser entgegentreten zu können.
"Kinder sind unsere Zukunft – dieser Satz ist zwar nicht neu, aber dennoch wahr. Deshalb müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, um mehr Aufmerksamkeit für das Wohl der Schwächsten in unserer Gesellschaft zu erreichen. Der Deutsche Kinderschutzbund hat hierzu in 50 Jahren intensiver Arbeit einen ganz wesentlichen Beitrag geleistet", erklärte Ministerin von der Leyen. Dieser Rückblick sollte Ansporn sein, sich auch den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.
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